Nachwuchs-Probleme bei Unternehmen in Südwestfalen
Veröffentlicht: Sonntag, 30.03.2025 11:48
Wer soll das Unternehmen später übernehmen? Diese Frage beschäftigt sehr viele Unternehmen bei uns in Südwestfalen, zeigt ein neuer Report.

Viele Unternehmen in Südwestfalen haben Probleme, eine Nachfolge zu finden. Das zeigt der neue Nachfolgereport der Industrie- und Handelskammer. Besonders Krisen und wirtschaftliche Unsicherheiten erschweren die Planung. Jedes fünfte Unternehmen findet keine geeignete Nachfolge – bei Betrieben mit kurzfristiger Übergabe sind es sogar 30 Prozent. Auch sinkende Verkaufspreise sind ein Problem.
Unternehmen in Südwestfalen bevorzugen Nachfolger aus Familie
Der Report zeigt auch: Nachfolger sollen bei vielen aus der eigenen Familie stammen, das bevorzugen 39 Prozent der Unternehmen. Eine Übernahme durch externe Nachfolger wird von 27 Prozent der Unternehmen in Betracht gezogen.
SIHK rät: Frühzeitig planen
Die Südwestfälische Industrie- und Handelskammer rät angesichts dieser Zahlen dazu, sich frühzeitig Gedanken zu machen, was passiert, wenn mal der Chef oder die Chefin langfristig ausfällt. Dr. Fabian Schleithoff, SIHK-Geschäftsbereichsleiter ‚Unternehmen beraten‘, erklärt:
Die aktuellen wirtschaftlichen Unsicherheiten erschweren die Übergabeprozesse erheblich. Eine vorausschauende Nachfolgeplanung ist heute wichtiger denn je.
Die SIHK bietet dazu verschiedene Informationen und Beratungen an. Ihr findet alle Informationen dazu bei der SIHK. /ChS